Die Weinbergtrophy in Großengersdorf unweit von Wien ist eigentlich seit Jahren der traditionelle Schlusspunkt in der Mountainbike-Saison im Osten des Landes.

Wie jedes Jahr organisieren die Mitglieder des Tri-Teams Musketiere ein fünf Stunden Rennen (seit heuer auch eine Variante über die halbe Zeit) mit sehr familiärem Charakter.

Auf der 10 Kilometer langen Schleife ist zwar technisch kaum anspruchsvolles, aber die Renndauer und der herbstliche (Gegen-)Wind machen das Leben der Fahrer nicht gerade leichter. Obendrein stellt sich Runde für Runde der berüchtigte Hardbreakhill in den Weg, bei dem man nie weiß, ob fahren oder schieben die bessere Option ist um ihn zu bewältigen.

Auf der Strecke spielten sich wie alle Jahre ähnliche Szenen ab – vom Start weg machten die Staffelfahrer – heuer auch von den Fahrern der kurzen Distanz unterstützt – und ein paar schnelle Einzelstarter ordentlich Tempo und rissen das Feld schnell auseinander.

Seriensieger Rene Reidinger sah ab Mitte des Rennens eigentlich schon wie der sichere Sieger aus, bevor ihm in der letzten Runde ein Defekt aus dem Rennen warf und Michael Hiess den begehrten Weinstock des Siegers mit nach Hause nehmen durfte.

Bei den Staffeln hatten die Los Torpedos mit einer Runde Vorsprung alles im Griff und bei den Damen hieß es Daschner gegen Daschner, das Sandra vor ihrer Mutter Karin für sich entschied.

Wie jedes Jahr wieder endete das Rennen bei Leberkassemmel, Sturm und gemütlichem Geplaudere, bevor es wieder ruhig wurde in den Weingärten um Großengersdorf – bis zum 4. 10. 2020 bei der 16. Auflage der Weinbergtrophy.

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  1. […] Danke: Elmelos Hannes Martin […]

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