Österreichische Meisterschaft im Cyclocross – fast Mitten in der Bundeshauptstadt wurden wieder einmal die Träger des Rot-Weiss-Roten Trikots für die Saison 2019/20 gekürt.

Große Teile Österreichs versinken im Schnee, jedoch in Wien präsentierte sich die Rennstrecke auf dem Gelände des Kraftwerks Donaustadt nahezu staubtrocken.

Der Kurs ohnehin nicht von größeren technischen Schwierigkeiten gesegnet, versprach ein schnelles Rennen. Die Geschwindigkeit, die letztlich doch knackigen Schnapper rund um das Kraftwerk, nebst dem Zick-Zack-Kurs im Mittelteil forderten die Teilnehmer auf der 2.8 km langen Strecke dann aber durchaus.

Bei den Amateuren war das Rennen von den ersten Metern klar in der Hand von Christian Isak. Eine ebenso klare Sache war das Rennen der Damen, wo sich Nadja Heigl ihren siebenten Titel in Folge holte. Dahinter jedoch fand ein packender Zweikampf zwischen Lisa Pasteiner und der jungen Cornelia Holland statt. Erst in den letzten Runden konnte sich die routiniertere Pasteiner  Silber sichern.

Zum Showdown kam es bei den Herren, wo neben Titelverteidiger Gregor Raggl auch Neo-Straßenfahrer Daniel Federspiel an der Startlinie antraten, der nach zweimal Silber endlich mal den Titel holen wollte.

Schon in der ersten Runde machte sich der zweifache Elimitator Weltmeister Federspiel auf und davon und baute den Vorsprung Runde um Runde aus. Nach der Hälfte des Rennens zog es ihm jedoch in einer schnellen Kurve den Vorderreifen von der Felge und er kam zu Sturz. Daniel blieb zwar unverletzt, aber der fast schon sichere Titel war dahin.

So rückte das Trio Andreas Hofer, Gregor Raggl und Felix Ritzinger ins Spotlight. Drei Runden vor Schluss lancierte Raggl eine Attacke, die die beiden anderen nicht mehr folgen konnten und holte sich Titel Nummer Drei. Ritzinger und Hofer folgten auf den Plätzen.

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