Die Cyclocross-Saison 2019/20 hat die Startlinie verlassen und nimmt Schwung auf. Hier in diesem Eintrag werde ich über die Saison die Best-Of-Bilder gesammelt präsentieren und unten gibts den Link zu allen Bildern.

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Radquerfeldein GP, Stadl Paura am 08.12.2019

Zum 11. Mal fand in Stadl-Paura der Querfeldein Grand Prix statt, der obendrein UCI C2 Status hat.

Dadurch ist in fast allen Kategorien ein sehr starkes Starterfeld vertreten. Schnelle Rennen auf einem technisch anspruchsvollen Kurs durch das Gelände des Pferdezentrums waren zu sehen. Die Bedingungen waren fast herbstlich – Sonnenschein den ganzen Tag über – aber dadurch war der Boden auch tief und machte es den Fahrern nicht gerade leicht.

„Rollen tut da nix“ so der O-Ton eines Starters.

Vor allem bei den Damen ist die Leistung von Cornelia Holland einmal mehr hervorzustreichen. Konnte sie sich das ganze Rennen über in der Verfolgergruppe von Joyce Vanderbeken (BEL) halten und dort teilweise auch für das Tempo sorgen. Am Ende war für sie der hervorragende 4. Platz drinnen – vermutlich nicht das letzte Topergebniss für die junge Niederösterreicherin.

Zum zweiten Mal fand nach der fast 40 Jahre langen Pause in Böheimkirchen wieder ein Cyclocrossrennen statt.

Der Kurs ist eine Mischung aus Asphalt, Schotter und knackigen Wiesenanstiegen. Obendrein gehts noch über eine lange, steile Stiege hinauf – und gleich daneben wieder herunter.

Das 80-köpfige Starterfeld konnte sich sehen lassen und führte vor allem in der ersten Runde zu Stau in den Schlüsselstellen.

Vorne Business as usual – Christoph Mick zieht am Beginn davon, die Meute dahinter angeführt von Philip Heigl auf der Verfolgung. Gegen Ende hat Heigl mehr Reserven im Tank und konnte sich wieder einen Sieg sichern.

Zum dritten mal fand in der Well Welt Kumberg unweit von Graz der Kumbergcross statt.

Das Wetter war besser als es die Wetterfrösche gemeldet hätten – es kam sogar kurz die Sonne heraus – somit war die Runde durch die Well Welt gut fahrbar. In den Sandpassagen war es sogar etwas griffiger, als bei trockenem Wetter. Der Rest der Wiesen-Strecke ist bei Feuchtigkeit ohnehin fordernd genug.

Die Rennen der Damen und Hobbyfahrer war etwas dürftig besetzt, dafür waren bei Elite und Masters wieder die üblichen Starter unterwegs.

Nach der Österreichischen Meisterschaft in der letzten Saison fanden dieses Wochenende auf dem Gelände des Kraftwerks Donaustadt wieder zwei Tage Crosssport statt.

Dieses Jahr kam auch noch ein Crosslauf über 6 Runden auf der verkürzen Radstrecke dazu. Wer am Samstag beide Bewerbe in Angriff nahm, wurde auch in einer Kombiwertung gelistet.

Am Samstag beim Trainingsrennen war das Wetter ein wenig herbstlicher mit Wind und Regenschauern, aber die Strecke war trotz allem durchwegs griffig und schnell zu fahren.

Am Sonntag war der Himmel zwar umwölkt, aber kein Regen während der Rennen. Hier war das Starterfeld relativ umfangreich – fast 20 Starter in der Master-Klasse (gabs schon länger nicht). Außerdem fanden sich aus dem benachbarten Ausland auch der eine oder andere Starter bzw. Starterin ein.

Im St. Pöltner Stadtwald oder auch Kaiserwald findet jedes Jahr ein schnelles, flaches Cyclocrossrennen statt.

Den größten Anteil der Höhenmeter hat die Stiegenpassage, die Aufgrund der trockenen Bedingungen heuer sogar fahrbar war. So zog sich das Starterfeld auch rasch auseinander und die Positionen waren bei Herren und Damen schnell bezogen.

Aus fotografischer Sicht, ist bei der Strecke der Licht-Schatten-Wechsel zwischen den Bäumen interessant.

Der GP der Sportstadt Ternitz wird immer am 2. Tag der Internationalen Tage des Querfeldeinsports ausgetragen.

Neben fast allen Größen der heimischen Cyclocrosser findet sich bei diesem Rennen auch immer ein starkes Internationales Feld ein, da es durch den C2 Status wichtige Ranglistenpunkte zu erringen gibt.

So drückten die Fahrer aus Belgien, der Slowakei und Italien in den verschiedenen Rennen auch ordentlich aufs Tempo. Der Kurs – größtenteils Wald und Wiese rund um den Sportplatz – ist schnell, technisch nicht so schwer, aber die kurzen Anstiege fordern den Sportlern alles ab.

Die ersten Rennen am Vormittag waren noch in stimmungsvollen Nebel gehüllt – am Nachmittag lag alles wieder im strahlenden Sonnenschein.

King & Queen of Seeschlacht! Zwei Tage Cyclocross-Action an den Toren von Wien! Zwei Trainingsrennen auf einer vermeintlich einfachen Strecke am See, die jedoch ihre Tücken hat.

Das Team um Paul Richter von den Free Eagle Team veranstalteten zum 4. Mal an den Seeufern des Erholungsgebiets Seeschlacht in Langenzersdorf ein zweitägiges Crossrennen um königliche Würden.

Die insgesamt fast 240 Starter wurden mit einem winkeligen Wald und Wiesenkurs, mit einigen Hindernissen und Schotterpassagen gefordert – wer im Ziel nicht vom Rad fiel, war einfach nicht bei der Sache.

Aus fotografischer Sicht, war der Samstag geprägt von strahlendem Sonnenschein – es lebe die moderne Blitztechnik – und am Sonntag bedeckt bis nebelig, also eher Crosswetter.

Spass hatte es allemal gemacht und die Ausbeute könnt ihr hinter unten stehendem Link betrachten.

Das Chase Cross in Maria Enzersdorf war der heurige Opener der Querfeldeinsaison.

Ein schneller Kurs durch das Freizeitgelände Südstadt. Viele Richtungswechsel und ein paar giftige Steigungen, die durch die Regenschauer noch selektiver wurden. Am Start stand ein großer Teil der österreichischen Querfeldeinfahrer, aber auch ein paar Straßenfahrer mischten sich wie jedes Jahr in der „Off-season“ ins Feld.

Im Rennen der Elite hatte der Ungar Zolt Bur trotz Defekt vor Manfred Zöger die Nase vorne. Auf dem dritten Platz landete Straßenfahrer Marvin Hammerschmied. Bei den Damen siegte Anna Hofmann ungefährdet.