Martin Bihounek

Start in den Marathon-Serien

Nach den üblichen XC-Rennen startet am 1. Mai traditionellerweise der erste Marathon in St. Veit an der Gölsen. Eine Woche darauf stand dann der Jauerling bei der WeinSteinTour am Programm.

St. Veit by sportograf.com

Am Tag der Arbeit fand in St. Veit an der Gölsen der Auftakt zur Mountainbike Challenge statt. Ansich ein eher fades Rennen, dass von der Strecke nicht viel hergibt. Dennoch kommen jedes Jahr viele Biker zusammen, da es der erste Marathon im Jahr ist. Mir wurde das Wochenende auch noch durch die Tatsache versüßt, dass mein Schatz das Rennen auch fuhr.

Eine hohe Erwartung setzte ich nicht in das Rennen, kam ich doch in den Wochen davor fast nicht zum trainieren. Und da ich mich für die Classic-Distanz entschieden habe, musste ich zwei Runden fahren – eine Aussicht, die mich auch nicht gerade motivierte.

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Vom Start weg hielt ich mich eher zurück, ging das Rennen bewusst gemütlich an. Im ersten Anstieg waren meine Beine dann auch sehr schwer, lockerten sich aber auf den folgenden Kilometern. Ich konnte dann sogar wieder richtig Gas geben und fuhr die erste Runde nur ca. fünf Minuten langsamer als im letzten Jahr. Die zweite Runde verlief Anfangs auch recht gut, nur hatte ich kein Wasser mehr in der Flasche und musste an der Labe stehen bleiben und nachtanken. Auf den letzten beiden Anstiegen fuhren mir dann auch noch Krämpfe ein, die ich zwar durchdrücken konnte, aber an einen runden Tritt war nicht mehr zu denken.

Eine Woche später fand in der Wachau am Fuße des Jauerlings der WeinSteinBike-Marathon statt. Dieses Rennen hat eine wirklich nette Strecke. Die Anstiege sind zwar giftig, aber die Downhills entschädigen für alles. Vom Jauerling runter geht es über fast acht Kilometer über einen netten, wenn auch teils ruppigen Trail zu Tal. Auch auf der restlichen Strecke finden sich lustig zu fahrende Downhills.

Nach dem Startschuss rollte ich nur dahin, da sich meine Beine nur schwer anfühlten und ich keinen Druck auf das Pedal bringen konnte. Ich versuchte trotzdem einigermaßen mitzufahren, aber auch mein Puls wollte nicht so wirklich. Nicht einmal unter großer Anstrengung war er über 160 Schläge zu bringen. Über den Jauerling-Downhill flog ich nur so runter  - da machte mir alles großen Spass. In den folgenden Bärenwänden fing da Drama allerdings wieder an. Keine Kraft, der Puls im Keller. Also machte ich das Beste daraus. Ich fuhr langsam weiter, hatte meinen Spass in den Downhill- und technischen Passagen und beendete das Rennen nach der ersten Runde. Weiterfahren hätte nicht wirklich viel Sinn gemacht an diesem Tag.

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